Mobilität und autonome Abwicklung auf dem Flughafen-Vorfeld - GATE Future 2016, Berlin

Zum ersten Mal veranstaltete am 29. September 2016 der GATE –Verband , in welchem namhafte Flughafen-Lieferanten aus Deutschland zusammengeschlossen sind,  das Innovationsforum „GATE FUTURE“. Das Forum fand erstmals auch in Kooperation mit der ADV,  Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, statt. Für diesen besonderen Event wurde eine besondere Lokation gewählt, das Hotel Adlon – Berlins traditionsreiches Haus, schon immer auch ein Ort für Innovations- und Pioniergeist.

 

Eröffnet wurde das Innovationsforum mit Grußworten von Herrn Dieter A. Heinz, Präsident GATE e.V., Herrn Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer ADV sowie von Herrn Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).  Nach der anschließenden Key Note von Herrn Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des  Flughafens Köln/Bonn, wurden in fünf Workshops aktuelle Fragestellungen und zukünftige Innovationen zu übergreifenden Themen der Airport-Branche diskutiert. Auf dem Programm standen Sicherheitsaspekte von Gebäudezugängen über Passagierkontrollen bis hin zu IT-Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung gilt als übergreifende Herausforderung in den unterschiedlichen Flughafenbereichen wie z.B. Vorfeld, Retail, Passagierstromtracking oder Material Handling.

 

Unter dem Leitthema „Vorfeld 4.0“ wurden in einem der  Workshops der Status-quo der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen sowie mobiler Anwendungen auf dem Vorfeld vorgestellt sowie zukünftige Einsatzmöglichkeiten an Flughäfen gemeinsam erarbeitet und diskutiert.  Bereits heute sind erste vollständige autonome Serienfahrzeuge auf dem Markt vorhanden und sind für den Einsatz an Flughäfen geeignet. Für die Abfertigung von Flugzeugen auf dem Vorfeld wiederum werden bereits diverse mobile Anwendungen sowie eine steigende Anzahl mobiler Endgeräte in geschäftskritischen Prozessen eingesetzt. In einem einleitenden Vortrag der GHMT zeigte Martin Binz den aktuellen Stand funkbasierter Anwendungen auf dem Vorfeld an modernen internationalen Flughäfen in Deutschland auf. Die hohe Dynamik und Veränderlichkeit auf Vorfeld erfordert in diesem rauhen Umfeld eine hochwertige und ganzheitliche Funknetzplanung, die ebenso die Koexistenz von Funkanwendungen berücksichtigt. Eine technisch-wirtschaftliche Evaluierung und Einführung neuer funkbasierter Anwendungen mit Verfügbarkeitsanforderungen sollte deshalb in Verbindung mit einer vorgelagerten Studie begleitet und abgesichert werden.

 

Der Workshop „Vorfeld 4.0“ fand in enger  Kooperation mit Dornier Consulting als Flughafenberater und Mototok als Flughafenlieferant statt.